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„Die Karte ist wertlos“: Dramatischer Wertverlust wegen blinden Vertrauens

Wie der Bayerische Staat 1990 eine Fälschung erwarb [Update]

Sage und schreibe 2 Mio DM (ca. 1 Mio €) zahlte die Bayerische Staatsbibliothek aus Drittmitteln [1] 1990/91 für eine Inkunabel von Claudius Ptolemaeus‘ „Cosmographia“ von 1486, die zahlreiche weitere Karten enthielt und heute die Bibliothekssignatur 2 Inc.c.a. 1820 a trägt. Überzahlt im Vergleich zum damaligen Handelswert einer "Cosmographia" war der Ankauf vor allem deswegen, weil dem Band auch eine 1507 datierte Globensegmentkarte des Freiburger Kartografen Martin Waldseemüller (1470-1522) beigebunden war. Das Buch wurde von der Witwe des 1988 verstorbenen amerikanischen Antiquars H. P. Kraus erworben, der es 1960 wiederum auf einer Sotheby's-Auktion erstanden hatte. „Die Provenienzgeschichte des Buches kann bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Es stammte aus dem Besitz der Familie von Maltzan. Eigentümer davor war der Moskauer Sammler Sergej A. Sobolevskij (1803 – 1870), der es wiederum aus der Sammlung von Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode (1691 – 1771) erworben hatte. Diese Provenienz wurde 2005 erneut überprüft und bestätigt. Entsprechende Vorbesitzervermerke (Exlibris) finden sich auf der Innenseite des Vorderdeckels dieser Inkunabel....Die Echtheit des Druckes wurde zu keiner Zeit und von keiner Seite in Zweifel gezogen. [1a] Wann allerdings diese Globensegmentkarte beigebunden wurde, ist noch nicht bekannt.  Sie stellte sich 2017 nach 27 Jahren stolzer Präsentation als Fälschung heraus. 


Der Fälschungsverdacht entstand erst dadurch, daß bei Christie's London ein weiteres Exemplar dieser Globussegmentkarte zur Versteigerung gelangen sollte. Ein kritischer Vergleich des Münchner Exemplars mit dem Exemplar in den USA seitens der Staatsbibliothek war nämlich seinerzeit vor dem Ankauf unterblieben. Vor der Versteigerung in London verglich 2017 erneut nicht etwa die Staatsbibliothek ihr Exemplar mit dem eingelieferten Exemplar, sondern das Auktionshaus. Erst nach der Fälschungsbefundung durch Christie's wurde die bislang unverdächtige Karte auch in München mit heutigen Fälschungserkennungsmethoden untersucht. Als man also an der Bayerischen Staatsbibliothek eigene Untersuchungen startete, stand schon fest, daß man eine Fälschung untersuchen würde. Der Öffentlichkeit bekanntgemacht wurde das Faktum der Fälschung allerdings erst, als man selbst zusätzliche naturwissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt hatte, die grundsätzlich zur Fälschungserkennung gar nicht nötig gewesen wären.

 


Das 2017 bei Christie's eingelieferte, dort als Fälschung erkannte und deswegen nicht versteigerte Exemplar. Quelle; unbekannt, vermutlich Christie's London

 

Wie wurden die Fälschungen erkannt? 

Bei den Prüfungen durch Christie's-Experten und externe Gutachter stellte sich heraus, daß das Münchner Exemplar ebenso wie das eingelieferte Exemplar rezente Fälschungen sind. Nick Wilding, Buchexperte der Georgia State University, dem wir schon die Aufdeckung des gefälschten „Siderius Nuntius“ verdanken, machte die ausschlaggebende fachliche Beobachtung: [2]Die bei Christie's eingelieferte Segmentkarte hat ebenso wie das von der Staatsbibliothek angekaufte Exemplar einen verdächtigen weißen Strich. Dieser Strich rührt von einem ehemals gefalteten Exemplar der Segmentkarte her, die sich in der James Ford Bell Bibliothek der Universität von Minnesota in Minneapolis befindet. Ihr wurde an dieser Stelle nachträglich ein Papierstreifen hinzugefügt, um eine defekte Stelle zu reparieren. Damit standen sowohl die Christie's-Karte als auch das Münchner Exemplar als Fälschung nach dem Exemplar der James Ford Bell Bibliothek fest.

 

 

Bereits bei diesen Nahaufnahmen des Originals von Minneapolis, der Christie's-Fälschung und des Originals von Offenburg kam man die weiße Stelle und Retuschen bei der Knickung sehen: „A white line from a tear is visible on the Minneapolis map (left). The same line appears in the Christie’s map, (center) which experts said suggested it had been created through photo-reproduction of the Minneapolis map. The tear line is not visible in an original print in Offenburg.“

Fotos: James Ford Bell Library, University of Minnesota; Associated Press; Museo Galileo nach dem zitierten Artikel in der NYT.
 

 

Darüber hinaus sprach für eine rezente Fälschung des Londoner Exemplars, daß hier ein Kleberfleck auf dem Papier vorlag, der mit Druckfarbe überdruckt war. Die Christie's-Karte hat zudem eine unklare Herkunft. Im Katalog heißt es lediglich: „the estate of a British paper restorer“. Die Auktion wurde schließlich wegen Zweifeln an der Echtheit des Werks abgesagt.

 


Der überdruckte rezente Kleberfleck der bei Christie's eingereichten Fälschung in 60facher Vergrößerung. Foto: Michael Peichl, Houston

 

Eisentitanat statt Ruß 

Zusätzlich wurde die Karte auch in den Labors der Bayerischen Staatsbibliothek aufwendig untersucht, und zwar mithilfe der Ramanspektrografie und der Röntgenfluoreszenzanalyse (beides heute mit Handhelds möglich). Das verwendete Papier zeigte dabei die charakteristische Siebstruktur eines historischen Büttenpapiers ohne Wasserzeichen. An "irgendwie alte" Büttenpapiere heranzukommen, dürfte nicht allzu schwer sein. Bei der Untersuchung der verwendeten Druckfarbe sei man darauf gestoßen, daß das Druckfarbenpigment Titan enthalte; wahrscheinlich liegt Eisentitanat [2a]vor. Ruß als historisch übliches schwarzes Pigment „konnte an der Globensegmentkarte jedoch nicht nachgewiesen werden.“ [3]  Das deutete auf die Herstellung der Karte in der 1. Hälfte des 20. Jh. hin. Die Vorlagen zur Fälschung sind wohl fototechnisch entstanden. Weitere Gründe, die für eine Fälschung sprachen, waren: Es fehlten die unsauberen Stellen, die normalerweise bei Drucken des 16. Jh. mit Holzblöcken zu sehen sind.

Fehleinschätzungen der Globensegmentkarte in der deutschen Presse

Auf den echten Waldseemüllerschen Globensegmentkarte wird keineswegs, wie in mehreren Zeitungsberichten zu lesen ist, zum ersten Mal in der Kartografiegeschichte der amerikanische Kontinent als „America“ bezeichnet, denn das eigentlich Aufsehen erregende Werk Waldseemüllers ist dessen riesige, ca. 3 qm große Karte, die er zusammen mit Matthias Ringmann (1482-1511) in einem Elsässer Kloster schuf. Sie befindet sich heute  in der Library of Congress in Washington D. C. (s.u.). 

Nach dieser Karte fertigte Waldseemüller kleinere Varianten, von der heute weltweit noch vier weitere bekannt sind. Sie bestehen aus 12 aneinandergereihten elipsoiden Segmenten und erinnern etwas an einen Bastelbogen. Denn die Karte war einst in der Tat dazu hergestellt worden, ausgeschnitten und auf eine kleine Kugel geklebt zu werden. Noch bei weiteren späteren Karten, u.a. auf erst 1541 in Lyon nach dem Tod Waldseemüllers herausgegebenen und von Laurentius Frisius kolorierten Weltkarte, taucht Amerika als großer kontinentaler Block auf, allerdings immer noch zu klein im Vergleich zu späterem Wissen. 

An der Universitätsbibliothek München, schräg gegenüber der Bayerischen Staatsbibliothek, entdeckten lange nach dem Ankauf der Fälschung von 1990 zwei unbekannt gebliebene Bibliotheksmitarbeiterinnen per Zufall 2012 ein weiteres Exemplar der Globensegmentkarte in einem 200 Jahre alten Bibliothekseinband. Insofern besitzen Münchner Bibliotheken nun ein Original und eine Fälschung. Und dieses Original der UB besitzt sogar ein Elsasser Wasserzeichen aus der Zeit 1500-1510. In der Presse wurde denn auch das Exemplar der UB mit jenem der Stabi verwechselt.

 


Das originale Exemplar der Globensegmentkarte der Münchner Universitätsbibliothek befand sich seit langem schon "gegenüber" der Staatsbibliothek, allerdings unerkannt in einem nicht-kartographischem Einband. Foto: Bibliothek

 

Zur Bewertung der Fälschung

Die Einbindung der Waldseemüllerkarten in den Cosmographia-Band sollte sicherlich den Verkaufswert des Bandes aufwerten. Insofern handelt es sich um eine Anfettung. Daß es sich hierbei um das Werk eines „klugen Restaurators“ (Ceynowa) handelt, ist eine unbewiesene Annahme. Weder muß der Fälscher Restaurator gewesen sein (es spricht sogar einiges dagegen), noch war er besonders "klug". Er stellte mehrere fotomechanische Fälschungen auf altem Papier her (wie alt genau das Papier ist, läßt sich nicht sagen), übersah aber dabei aber die Welligkeit der Vorlage und die erkennbaren Restaurierungen des Originals. Er machte sich auch nicht die Mühe, ein rußhaltiges Pigment zu verwenden, sondern arbeitete mit einem modernen Schwarzpigment. Insofern schuf er Fälschungen fürs Auge, und nicht für kritische vergleichende Kartenexperten, die bereits um 1960 hätten Verdacht schöpfen müssen. 

 

Fazit: Worin besteht das eigentliche Skandalon?

Man mag Klaus Ceynowa, Generaldirektior der Staatsbibliothek, nachsehen, daß er versuchte, sein Haus in einer ersten Stellungnahme gegenüber dpa dadurch zu exkulpieren, dass der Urheber des Machwerks ein "kluger Restaurator" gewesen sei. [4]  Befremdlicher ist jedoch, daß er in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk die Behauptung aufstellte, es sei 1990 angeblich nicht möglich gewesen, die Fälschung vor dem Ankauf mit den restlichen Exemplaren zu vergleichen – „zu dem Zeitpunkt konnte man Karten noch nicht vergleichen [!!!]  - man hätte also um die Welt fahren und die zwei oder drei Exemplare, die bekannt waren, nebeneinanderlegen müssen.“ In den 90ger Jahren hätte man sehr wohl hochaufgelöste Digitalisate oder auch nur analoge Detailaufnahmen vergleichen können    und natürlich wäre man verpflichtet gewesen, bei einem so hohen Ankaufspreis ein USA-Ticket zu kaufen. Zumindest der Christie`s-Experte Julian Wilson erkannte, wie wichtig es war, deswegen in die USA zu reisen und sein Einlieferungsobjekt direkt mit der Variante in Minneapolis zu vergleichen.[5] 

Natürlich hätte man auch 1990 schon mit dem bloßen Auge oder einer Lupe die weiße Stellen entdecken können. Hochauflösende Digitalisate sind dazu keineswegs, wie Dr. Ceynowa meinte, unabdingbar nötig: sie erleichtern heute nur die Arbeit. Ceynowa verkennt damit die faktischen Möglichkeiten der analogen Photographie. Und natürlich hätte man auch schon 1990 die Druckfarbe analysieren können, allerdings noch nicht mit einer Analysepistole. Berufsmäßigen Zweifel gab es bei den Spezialisten der Bayerischen Staatsbibliothek und den herangezogenen externen Gutachtern nicht: „Man hat sich verlassen“ (Ceynowa), es hat nie Zweifel an der Echtheit gegeben, noch nicht einmal dann, wenn es um Millionen [Dritter] geht. Anscheinend hat es auch in der Staatsbibliothek keinen "automatischen" Alarm gegeben, als in London erneut ein druck-identisches Exemplar versteigert werden sollte.

Aber das eigentliche Unbegreifliche versteckt sich noch etwas mehr. Die wirklich älteste Karte mit dem Eintrag "America" (nach Amerigo Vespucci) ist jenes Großformat von 1507, das heute den Eingangsbereich der Library of Congress in Washington ziert. Und diese befand sich noch vor nicht allzu langer Zeit als Nationaler Kulturbesitz im Besitz des Fürsten zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee und durfte mit einer Ausnahmegenehmigung des ehemaligen CDU-Kultusministers Naumann in die USA verkauft werden. [6] Heute gibt es im Waldburg-Museum für die Öffentlichkeit nur noch ein Faksimile.




Anmerkungen:  

[1]  Woher die finanziellen Mittel stammten, steht mittlerweile fest: Der Ankauft wurde finanziert aus drei Quellen: Aus einer üblichen, von rund 30 Kuratoriumsmitgliedern abgesegneten Zuwendung der Kulturstiftung der Länder, aus Steuermitteln des Freistaats Bayern und einer durch Prof. Dr. Merkle vermittelten Spende der Robert-Bosch GmbH. Von dieser relational kleineren Spende abgesehen, stammten die Ankaufsmittel somit überwiegend aus Mitteln der Länder, und hier vor allem aus bayerischen Steuergeldern. Vgl. den Band Paterimonia 38 sowie Kulturstiftung der Länder: Tätigkeitsbericht 1 1988-192, S.52 Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß höchstwahrscheinlich eine Finanzierung einer zwar seltenen, aber nicht sehr seltenenen "Cosmographia"  ohne die beigebundene "Waldseemüller-Fälschung durch die Kulturstiftung der Länder, nicht erfolgt wäre. Entscheidend war wohl allein die Beibindung der gefälschten Waldseemüller-Karte. Dies geht aus dem Umstand hervor, daß im Tätigkeitsbericht 1 und bis zum 14. März 2018 die Excel-Tabelle der Kulturstiftung die Bezuschussung den Vorgang nicht unter "Ptolemäus/Cosmographia", gelistet hatte, sondern unter "Waldseemüller-Karte". (Mitteilung Monika Michalak v. 14.3.2018). Im "Tätigkeitsbericht" wurde die "Cosmographia" lediglich als "wertvolle Ausgabe" bezeichnet, in die der eigentliche Hauptgegenstand der Förderung die "von Martin Walseemüller gezeichnete" (!) Karte zum Hauptgrund des Ankaufs gemacht wurde. Die gefälschte Karte wurde sogar  zum"Unikat und Rarissimum" erhoben. Ein Unikat war das beigebundene Blatt jedoch auf keinen Fall - und zwar weder als Original noch als Fälschung.

[1a]     Pressemitteilung der Bayerischen Staatsbibliothek v. 15.2.2018

[2]    Michael Blanding: Why Experts Don’t Believe This Is a Rare First Map of America. In: The New York Times v. 10.12.2017, https://www.nytimes.com/2017/12/10/arts/design/why-experts-dont-believe-this-is-a-rare-first-map-of-america.html: „An original map, one that came directly off the woodblock, would not have replicated that tear, which happened later, Mr. Wilding said. But this map did and so, he said, he believes the map Christie’s has represents a reproduction of the Bell map.“

[2a] Eisentitanat kommt vor allem im weltweit massenhaft abgebauten Ildemit FeTiO3, benannt nach dem Ilmengebirge im Ural, vor. Es bildet schwarze tafelige Kristalle und wird rezent in schwarzen Druckfarben als Pigment beigegeben. Ilmenit ist übrigens auch der Hauptausgangsstoff für das weltweit als Weißpigment eingesetzte Titandioxid. Näheres dazu bei MINDAT, Mineralienatlas und Wikipedia.

[3]   siehe Anm. 1

[4]   Wer der Urheber ist, steht jedoch keineswegs fest. Deswegen muß zunächst davon ausgegangen werden, daß der Urheber der Fälschung und die Person, die der "Cosmographia" die Fälschung beigebunden hatte, zwei verschiedene Personen sind. Zwar ist anzunehmen, daß der Urheber der Münchner Fälschung und der bei Christie's eingelieferten Fälschung dieselbe Person sind, aber Christie's Experte Wilson kann über den Einlieferer nur soviel sagen, daß es sich um einen Nachfahren des einst am Ashmolean Museum in Oxford tätigen Grafikrestaurators Arthur Bruno Drescher gehandelt haben soll. Vermutlich handelt es sich hierbei jedoch um eine gezielt falsche Fährte des Einlieferers, der wußte, daß er eine Fälschung einliefert, denn es bietet sich sicherlich an, einen verstorbenen Fachmann und eingewanderten "Hunnen" als Vorbesitzer anzugeben, und nicht einen lebenden Briten. Ein Fachmann für Grafik hätte beim Anfertigen einer Fälschung nicht derart gravierende Fehler begangen. Ich halte es deswegen für wahrscheinlich, daß hinter der Fälschung kein Restaurator und speziell nicht Drescher  steckt.

[5]    vgl. Anm. 2

[6]    "Über Jahrzehnte versuchte die Library of Congress in Washington D. C.das gut erhaltene Stück zu erwerben, doch es blieb noch für ein Jahrhundert im Besitz des Hauses zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee – und der Öffentlichkeit nicht zugänglich, da die Sicherheitsvorkehrungen zu aufwändig gewesen wären und auch staatliche Einrichtungen in Deutschland derartige Kosten nicht übernehmen wollten und konnten. Am 27. Juni 2001 veräußerte das Oberhaupt des Hauses, Johannes zu Waldburg-Wolfegg, die Karte. Seiner Aussage am 18. November 2007 im Rahmen der Gesprächsreihe Adel verpflichtet im Stuttgarter Haus der Geschichte Baden-Württemberg zufolge wurden 10 Millionen US-Dollar aufgewendet. Das ist der höchste Preis, der je für ein kartografisches Gut gezahlt wurde.

Beim Verkauf wurde, begleitet von öffentlicher Kritik, durch eine Sondergenehmigung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Baden-Württemberg der Ausfuhrschutz für national wertvolles Kulturgut gemäß dem Kulturgutschutzgesetz aufgehoben. Gerhard Schröder hatte sich persönlich für eine Ausnahmeregelung eingesetzt. Die symbolische Übergabe erfolgte am 30. April 2007 durch die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der Library of Congress, Washington, D.C. Die Bundeskanzlerin betonte in ihrer Rede, dass die Verdienste der USA für die deutsche Entwicklung in der Nachkriegszeit seinerzeit den Ausschlag dafür gegeben hätten, die Waldseemüllerkarte als Zeichen der transatlantischen Verbundenheit und als Hinweis auf die zahlreichen deutschen Wurzeln der USA an die Library of Congress zu übergeben. Unter den Gästen der Übergabezeremonie befand sich neben dem Mehrheitsführer der Demokraten im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer, auch Johannes zu Waldburg-Wolfegg, der Verkäufer der Karte. 2005 war die Karte von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt worden." Wikipedia, s.v. "Martin Waldseemüller", besucht am 18.2.2018


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